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1906

In diesem Jahr musste sich Thimotheus Hock aus gesundheitlichen Gründen sein Amt an Hieronymus Hoch abgeben. Er war ebenfalls Mitbegründer der Wehr.

1913

Kommandant Hieronymus Hoch musste sein Amt ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen an Gerson Schyle abgeben.

1914

Ein Jahr nach der Wahl trat Gerson Schyle als 1. Kommandant ab und bei der Neuwahl 15.02.1914 wurde der Turmuhrenfabrikant Valentin Schneider an die Spitze der Wehr gestellt. Unter der neuen Führung feierte die Feuerwehr am 5. September ihr 40 Jähriges Gründungsfest.


Valentin Schneider konnte trotz der schweren Jahre des 1. Weltkrieges die Schlagfertigkeit der Feuerwehr zu erhalten. Eine starke Wehr konnte er 1914 übernehmen. Damals bestand die Feuerwehr neben dem Kommandanten aus 8 Offizieren, 5 Spielleuten, 7 Männern der Schutzmannschaft, 11 Feuerwehrmännern der Rettungsmannschaft, 22 der Leitermannschaft, 20 Schlauchführern und 28 Männer der Spritzenmannschaft. Die Wehr hatte damit eine Stärke von 102 Mann. Hinzu kam noch die Mannschaft der alten Spritze mit 44 Mann. Doch der Krieg riss seine Wunden, so dass man um die Schlagkräftigkeit dieser einst so starken Truppe bangen und auch um gefallene Kameraden trauern musste.

1919

Neuordnung der Feuerwehr am 15. April. 75 Mitglieder verpflichteten sich schriftlich, der Feuerwehr auf weitere 4 Jahre anzugehören. Bis zum Jahresende war die Wehr auf 108 Mitglieder angewachsen.

In den Zwanziger Jahren hatte die Wehr 3 Spritzen zu Verfügung, 2 Handdruckspritzen und eine alte Spritze, die auch „Muttergottesspritze“ genannt wurde. Diese hatte keine eigene Saugvorrichtung und musste mit Wassereimern gefüllt werden, bevor man Mitte der Zwanziger Jahre ein Hydrophor anschaffte, mit dem Wasser in die Spritze gepumpt wurde.

1924

50 Jähriges Bestehen der Schonacher Feuerwehr
Vom 9. bis 11. August konnte die Feuerwehr dann ihr 50-Jähriges Jubiläum feiern. Das Festprogramm hatte folgenden Ablauf:
Samstag, den 9. August 1924: abends halb 8 Uhr Abmarsch zum Festbankett im Schloßbergsaal unter Mitwirkung des Musikvereins Schonach, des Gesangsvereins „Sängerkreis“ und des Streichorchesters „Frohsinn“. Sonntag, den 10. August 1924: morgens halb 6 Uhr Tagwache, halb 9 Uhr Festgottesdienst, 10 Uhr Probe der Wehr, anschließend Überreichung der 50-, 25- und 20 jährigen Ehrenzeichen. Um 11 Uhr fand ein Frühschoppen statt, dem sich um 12 Uhr das Festessen im Gasthaus „Zur Stadt Triberg“ anschloss. Um 2 Uhr nachmittags fand der Festzug statt; anschließend ein Waldfest mit Volksbelustigung beim Jugendheim. Von 7 Uhr abends an war Festball in den Gasthäusern „Zum Schwanen“ und „Rebstock“. Montag, den 11. August 1924: nachmittags wurde das Fest mit einem Ausflug in die Wirtschaft „Zum Karlstein“ abgeschlossen. Als einziges Gründungsmitglied gehörte der ehemalige Kommandant, Uhrengestellmachermeister Hieronymus Hoch, noch der Feuerwehr an und erhielt – zusammen mit dem Kaufmann Josef Grieshaber – aus der Hand von Oberamtmann Wenz die Auszeichnung für 50-jährige Dienstzeit. Kurz nach dem 50-jährigen Jubiläum brach am 17. August 1924 in der Nacht ein schwerer Brand aus. Trotz des schnellen Einsatzes der Wehr brannten das Anwesen der Firma Jos. Burger Söhne und das Gebäude des Bäckermeisters Hauser bis auf die Grundmauern nieder. Nur eine dicht beim Anwesen stehende Scheune konnte mit großer Mühe gerettet werden.

1925

Bei der Frühjahrshauptprobe ereignete sich ein tragischer Unfall. Der Leutnant Augustin Schwer stürzte und kam unter die Räder des Leiterwagens. Nachdem noch eine Lungenentzündung hinzukam, erlag der beliebte Führer der Rettungsmannschaft seinen Verletzungen.

1927

Am 19. April fanden Neuwahlen statt. Alle Mitglieder mussten sich wieder auf weitere 4 Jahre verpflichten. Zum bestehenden Kommandant Valentin Schneider kam Josef Dorer als 2. Kommandant und Manfred Schyle als Adjutant hinzu.
Am 18. Dezember verschied Valentin Schneider, der 40 Jahre der Feuerwehr angehörte, davon 13 als Kommandant. Im selben Jahr noch wurde Hotelier Gustav Greiner Nachfolger von Schneider.

1928

Alle Lastwagen – und Pferdebesitzer wurden in die Pflicht genommen, sich im Brandfalle zum Transport der Feuerwehrgeräte einzufinden.

1930

Die erste Motorspritze, Typ Titan der Firma Balke, konnte nach langen Vorbereitungen und Besichtigungen in Empfang genommen werden. Kurze Zeit später brannte das Anwesen der Firma Leopold Ketterer. Die Motorspritze bewährte sich gut, ihr ist es zu verdanken, dass ein größerer Schaden verhindert werden konnte.



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