04.10.2016 - Dachstuhlbrand Schlossberg


Einsatznummer: 15/2016
Wann: 04.10.2016 - 22:23
Wo: Sommerbergstraße - Schonach

Foto: Marc Eich

Update 3: Technischer Defekt ausgeschlossen

Von Christel Börsig-Kienzler
Schonach. Einen technischen Defekt als Ursache für den Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Schonacher Ortsmitte schließt die Kriminalpolizei Villingen-Schwenningen aus. Dies teilte Stephan Stitzenberger, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Tuttlingen, gestern auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Wie er weiter ausführte, dürfte menschliches Versagen bei dem in einer Mietwohnung auf dem Dach ausgebrochenen Feuer eine Rolle gespielt haben. Bis zur endgültigen Klärung der Brandursache dauern die polizeilichen Ermittlungen weiter an.
(C) Schwarzwälder Bote Online Originalbericht:

Update 2: Nach Großbrand 500 000 Euro Gesamtschaden

von Christel Börsig Kienzler
Beim Brand im Dachgeschoss eines Mehrfamilienwohnhauses in der Schonacher Sommerbergstraße am späten Dienstagabend entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 500 000 Euro. Dies teilte Stephan Stitzenberger, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Tuttlingen, gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Konkrete Angaben zur Brandursache in dem Gebäude mit 19 Wohnungen konnte er immer noch keine machen. Auch den ganzen Freitag über waren Kriminaltechniker vor Ort, um nach der genauen Brandursache zu forschen. Die polizeilichen Ermittlungen, für die das Kriminalkommissariat Villingen-Schwenningen federführend zuständig ist, werden fortgeführt, wie Stitzenberger sagte.
(C) Schwarzwälder Bote Online

Update 1: Schock sitzt auch am Tag danach tief

Der Schock sitzt tief: Auch am Tag nach dem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Sommerbergstraße in Schonach ist der Großeinsatz der zahlreichen Hilfskräfte aus der Raumschaft Triberg Gesprächsthema. Von Marc Eich und Christel Börsig-Kienzler 05.10.2016 - 19:10 Uhr

Schonach. Erheblicher Sachschaden entstand bei dem Großbrand am Dienstagabend. Rund 100 Feuerwehrkräfte aus Schonach, Triberg und Schönwald waren mit über 20 Fahrzeugen vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen, verletzt wurde zum Glück offenbar niemand.

Das Geräusch eines Rauchwarnmelders hatte den Hausmeister des Gebäudes aufhorchen lassen und die Bewohner offensichtlich vor Schlimmerem bewahrt. Denn als dieser gegen 22.15 Uhr im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Sommerbergstraße, in dem früher das ehemalige Hotel Schlossberg beheimatet war, nach dem Rechten sehen wollte, entdeckte er den Brand. "Ich habe die Wohnungstür aufgemacht und überall waren Flammen", erzählte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Unverzüglich haben er und seine Frau die Rettungskräfte alarmiert und anschließend die Bewohner vor dem Brand gewarnt. Das Feuer dehnte sich von der Wohnung auf den Dachstuhl aus.

So schlugen bereits auf der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte Flammen aus dem Dach des mehrgeschossigen Gebäudes, in dem 19 Wohnungen untergebracht sind. Unverzüglich wurden weitere Helfer aus der Umgebung nachalarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Teil der 26 Bewohner bereits das Gebäude verlassen, mehrere Personen mussten jedoch noch von der Feuerwehr evakuiert werden.

Vor Ort wurde unverzüglich unter den Augen zahlreicher Schaulustiger der Löschangriff vorbereitet. Dabei wurden mehrere Trupps unter Atemschutz direkt in das Gebäude geschickt, um den Innenangriff zu starten und nach weiteren Bewohnern zu suchen. Zusätzliche Kräfte positionierten sich an der Hinterseite des Hauses.

Von der Sommerbergstraße aus wurden die beiden Drehleitern der Feuerwehren aus Schonach und Triberg positioniert, um die Flammen von oben einzudämmen. Hierzu war es jedoch nötig, auch Löschwasser aus den umliegenden Gewässern zu pumpen. Nicht zur Verfügung stand hierbei der Kurparkweiher, der aufgrund von Umbaumaßnahmen bereits abgelassen wurde. Stattdessen staute man unter anderem die nahegelegene Löschwasserstelle beim Obertalbach, auch mit aus dem Naturfreibad abgelassenem Wasser, um genügend Löschmittel bereitstellen zu können. Wie Schonachs Kommandant Dirk Schuler in diesem Zusammenhang auf Anfrage sagte, sei die Löschwasserversorgung derzeit wegen Wasserknappheit etwas problematisch. Schuler hatte erstmals die Einsatzleitung bei einem solchen Großbrand.

Flammen wüten über eineinhalb Stunden

Aufgrund der Ausbreitung des Brandes dauerte es denn auch gewisse Zeit, bis der Löschangriff Wirkung zeigte und der Brand unter Kontrolle war. Auch nach rund eineinhalb Stunden flammte das Feuer im Dach immer wieder auf. Die Feuerwehr war daher einige Zeit beschäftigt, um auch die zahlreichen Glutnester abzulöschen und den Bereich des Dachgeschosses zu durchsuchen. Auch deshalb, weil der dortige Bewohner zunächst vermisst wurde – sich dann jedoch glücklicherweise während der Löscharbeiten unverletzt meldete.

Noch während des Großeinsatzes hatten Kriminalbeamte aus Villingen den Brandort unter die Lupe genommen, um nach der Ursache für das Feuer zu forschen. Diese ist derzeit noch unklar. Auch zur Höhe des Sachschadens konnte vor Ort und auch gestern noch keine Angabe gemacht werden.

Um die Unterbringung der betroffenen Bewohner, darunter auch Familien mit Kindern, kümmerte sich während des Einsatzes auch der bereits früh am Ort des Geschehens eingetroffene Bürgermeister Jörg Frey. Sie wurden bei Nachbarn, Bekannten und teilweise in Hotels der Raumschaft untergebracht.

Bisher ist noch nicht sicher, wie viele Wohnungen vorerst nicht mehr bewohnbar sind. Im Laufe der Nacht konnten jedoch einige Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Völlig ausgebrannt ist allerdings die Mietwohnung im Dachgeschoss, in der das Feuer laut ersten polizeilichen Brandermittlungen ausbrach.

Im Einsatz waren neben Kräften der Feuerwehr auch Helfer des Rettungsdienstes samt organisatorischem Leiter sowie des DRK-Ortsvereins Triberg-Schonach, die Polizei, Kreisbrandmeister Florian Vetter und ein Feuerwehrarzt. Dieser kümmerte sich auch um die beiden von Wespen gestochenen Feuerwehrkräfte. Diese hatten das Pech, dass ausgerechnet ein Wespennest auf dem Dachboden den Einsatz erschwerte. Die Hausbewohner blieben laut Polizeiangaben unverletzt.
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Brand: Flammen schlagen aus Dachstuhl - Schwarzwälder Bote Online


Schonach - Bei einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus in Schonach ist am Dienstagabend erheblicher Sachschaden entstanden. Rund 100 Feuerwehrkräfte waren vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen.

Das Geräusch des Rauchwarnmelders hatte den Hausmeister des Objekts aufhorchen lassen und die dortigen Bewohner vielleicht vor Schlimmerem bewahrt. Denn als dieser gegen 22.15 Uhr im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Sommerbergstraße, in dem früher das Hotel Schlossberg untergebracht war, nach dem Rechten sehen wollte, entdeckte er den Brand. "Ich habe die Wohnungstür aufgemacht und überall waren Flammen", erzählte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Unverzüglich haben er und seine Frau die Rettungskräfte alarmiert und anschließend die Bewohner vor dem ausgedehnten Brand gewarnt.

Denn bereits auf Anfahrt der ersten Kräfte schlugen Flammen aus dem Dach des mehrgeschossigen Gebäudes, in dem 19 Wohnungen untergebracht sind. Unverzüglich wurden weitere Kräfte aus der Raumschaft nachalarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war ein Teil der rund 30 Bewohner bereits aus dem Gebäude draußen, mehrere mussten jedoch noch von der Feuerwehr in Sicherheit werden. Vor Ort wurde unverzüglich unter den Augen zahlreicher Schaulustiger der Löschangriff vorbereitet. Dabei wurden mehrere Trupps unter Atemschutz direkt in das Gebäude geschickt, um den Innenangriff zu starten und nach weiteren Bewohnern zu suchen, zusätzliche Kräfte positionierten sich an der Hinterseite des Hauses.

Von der Sommerbergstraße aus wurden die beiden Drehleitern der Feuerwehren aus Schonach und Triberg positioniert, um die Flammen von oben einzudämmen. Hierzu war es jedoch nötig, auch Löschwasser aus den umliegenden Gewässern zu pumpen. Nicht zur Verfügung stand hierbei jedoch der Kurparkweiher, der aufgrund von Baumaßnahmen abgelassen wurde. Stattdessen staute man unter anderem eine nahe gelegene Löschwasserstelle, um genügend Wasser für die Rohre bereitstellen zu können.

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