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Hauptprobe 2017: Ein Grillfeuer gerät außer Kontrolle




Ganz nah können die interessierten Zuschauer die letzten Minuten der einstündigen Feuerwehrprobe in der Salzgasse in Schonach erleben. Diese Gelegenheit nutzen vor allem die kleinen Fans der Feuerwehr. Fotos: Bolkart Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Rita Bolkart 22.10.2017 - 17:05 Uhr Ein Grillfeuer, das außer Kontrolle geraten war, beschäftigte die Freiwillige Feuerwehr Schonach bei ihrer Hauptprobe.



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Jugendfeuerwehr bestreitet 24h-Übung - 21.-22.07.2017




Nach erfolgreichem Einsatz entspannten die Jugendlichen mit Eis am See | Bild: Felix Huber

An diesem Wochenende absolvierte die Jugendfeuerwehr Schonach ihre 24h-Übung. Dabei mussten die beiden Gruppen unterschiedliche Einsätze meistern. Los ging es am Freitagnachmittag um 16:30 Uhr mit dem Beziehen des Nachtquartiers in der Aula der Schonacher Dom-Clemente Schule. Kurze Zeit später wurde die erste Gruppe zu ihrem Ersten Einsatz alarmiert, eine Brandmeldeanlage der Firma Wiha hatte ausgelöst. Am Einsatzort angekommen und nach dem Aufbauen eines Löschangriffes führten sie unter Anleitung von Bernd Kaltenbach und Frau Hahn eine Erkundung durch und suchten dabei mit Hilfe der Feuerwehr-Laufkarten den ausgelösten Brandmelder.



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Jugendfeuerwehr feiert gut besuchtes Hoffest


Viele Attraktionen sorgen für Kurzweil in Schonach. Das Café im Floriansstüble und die Rundfahrten im Feuerwehrauto kommen bei den Besuchern gut an.



Benjamin Duffner (von links), Simon Hettich und Georg Schilli braten beim Hoffest der Feuerwehr Schonach für alle Gäste. | Bild: Rita Bolkart

Schonach – Alles über die Feuerwehr und Attraktionen für Klein und Groß bot das Hoffest der Jugendfeuerwehr. Ergänzend zum Programm vergangener Jahre war Kommandant Dirk Schuler und den Aktiven der Kontakt zur Bevölkerung wichtig. Wer gehört zur Schonacher Wehr? Und wer könnte bei weiterführenden Aufgaben Ansprechpartner sein? Solche Fragen sollten sich klären, wünschte sich der Kommandant. Zumal die Feuerwehrleute im Einsatz meistens erst auf den zweiten Blick identifizierbar sind. Ein Team der aktiven Feuerwehr unterstützte deshalb am Sonntag die Jugendwehr in verschiedenen Festbereichen, beispielsweise bei der Fahrzeugausstellung, die den Festbesuchern einen Überblick über den Fuhrpark gewährte.

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Hoffest der Jugendfeuerwehr Schonach am 28.05.2017.




Führungsgruppe hat sich bewährt



Die geehrten und beförderten Mitglieder der Feuerwehr Schonach blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück (von links): Christoph Faller, Kreisbrandmeister Florian Vetter, Robin Hansmann, Patrik Günter, Bürgermeister Jörg Frey, Uwe Kammerer, Heiko Duffner, Georg Schilli, Adrian Schwer, Mario Steblaj, Claudius Hansmann, Markus Dieterle, Julian Schwer, Michael Schmidt, Michael Kienzler, stellvertretender Kommandant Matthias Fehrenbach sowie Kommandant Dirk Schuler. Foto: Nage Foto: Schwarzwälder-Bote

Auf ein ereignis- und einsatzreiches Jahr blickt die Feuerwehr Schonach zurück. Nach dem Rücktritt von Bernd Kaltenbach im Sommer begrüßte Dirk Schuler zum ersten Mal als neuer Kommandant seine Kameraden in der Hauptversammlung im Hotel Rebstock.

Schonach. Er blickte in seinem Bericht besonders auf die drei großen Dachstuhlbrände im vergangenen Jahr zurück.

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Auflagen trüben Freude am Ehrenamt



Die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Schonach blicken mit Vorsicht in die Volksfestzukunft (von links): Christof Schwer, Uwe Kammerer, Michael Kienzler, Petra Schuler, Matthias Fehrenbach, Christof Faller, Manfred Fries, der ehemalige Festwirt Bernd Kaltenbach und Heiko Duffner. | Bild: Lukas Nagel

Das beliebte Volksfest lockt jedes Jahr etliche Besucher in das Schonacher Obertal. Organisiert wird es seit Jahren vom Förderverein der Feuerwehr, der im Anschluss an die Hauptversammlung der Feuerwehr tagte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Christof Schwer, freute sich über ein gelungenes Volksfest 2016 und dankte Helfern und Sponsoren – und den Nachbarn im Obertal.

„Die leiden ganz schön unter unserer Veranstaltung, zeigen aber immer viel Verständnis“, sagte Schwer. Er betonte, dass viele Helfer drei bis fünf Tage ihres Jahresurlaubs opferten, um bei dem Großereignis zu helfen. Nachdenklichere Töne stimmte der stellvertretende Vorsitzende und Festwirt Uwe Kammerer an: Aufgrund eines von der Bundesregierung erlassenen Gesetztes habe man sich zur Krisensitzung getroffen. „Die fordern von uns ein digitales Kassensystem und in bestimmten Bereichen haftet der Kassierer des Vereins mit seinem privaten Vermögen, wenn vom Finanzamt Mängel festgestellt werden“, so Kammerer. Wenn auch nur ein winziger Fehler unterlaufe, bringe das ein hohes Risiko für Kassiererin Petra Schuler mit sich. „Normalerweise müssten wir sagen, wir hören mit dem Volksfest auf“, meinte er. „Die Auflagen, die uns gemacht werden, stehen in keinem Verhältnis mehr zu unserer ehrenamtlichen Tätigkeit“, informierte Kammerer. Dennoch habe man sich entschlossen, das Volksfest weiterzuführen. „Bei dem kleinsten Zwischenfall ist aber Schluss“, ärgerte er sich.

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Die Diagnose Multiple Sklerose verändert sein ganzes Leben

Der erkrankte Marco Dorer aus Schonach hat seine Höhen und Tiefen jetzt in einem Buch verarbeitet.



Schonach – Ein harter Schlag war das für Marco Dorer im Jahr 2008. Der heute 34-jährige Schonacher hatte damals gerade sein Studium als Wirtschaftsingenieur, Fachrichtung Maschinenbau, in Konstanz abgeschlossen, als ihm die Ärzte eröffneten, dass er an Multipler Sklerose erkrankt sei. Eine Diagnose die sein ganzes Leben umwarf und ihn in eine tiefe Krise stürzte. Seinen Job verlor er, über 100 Bewerbungen liefen ins Leere.

Plötzlich hatte er eine massive finanzielle Krise, einige Todesfälle in der Familie und dazu noch eine schwere Krankheit. Das alles stürzte ihn in eine schwere Depression bis hin zur Suizid-Gefahr. Doch er kriegte irgendwie die Kurve. Was ihn damals vom letzten Ausweg abhielt, vermag er heute nicht mehr zu sagen.

Auf jeden Fall rappelte er sich auf und fasste den Entschluss, nach Südamerika zu reisen. Knapp zwölf Monate lang war er ganz alleine rund 12 000 Kilometer zu Fuß und mit dem Bus unterwegs, erlebte zahlreiche Abenteuer und kann von vielen schönen Erlebnissen berichten. Unter anderem bereiste er Brasilien, Uruguay, Argentinien, Ecuador und Kolumbien. Er lernte während der Zeit unterwegs auch Spanisch.

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