Hoffest der Jugendfeuerwehr Schonach am 28.05.2017.




Auflagen trüben Freude am Ehrenamt



Die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Schonach blicken mit Vorsicht in die Volksfestzukunft (von links): Christof Schwer, Uwe Kammerer, Michael Kienzler, Petra Schuler, Matthias Fehrenbach, Christof Faller, Manfred Fries, der ehemalige Festwirt Bernd Kaltenbach und Heiko Duffner. | Bild: Lukas Nagel

Das beliebte Volksfest lockt jedes Jahr etliche Besucher in das Schonacher Obertal. Organisiert wird es seit Jahren vom Förderverein der Feuerwehr, der im Anschluss an die Hauptversammlung der Feuerwehr tagte. Der Vorsitzende des Fördervereins, Christof Schwer, freute sich über ein gelungenes Volksfest 2016 und dankte Helfern und Sponsoren – und den Nachbarn im Obertal.

„Die leiden ganz schön unter unserer Veranstaltung, zeigen aber immer viel Verständnis“, sagte Schwer. Er betonte, dass viele Helfer drei bis fünf Tage ihres Jahresurlaubs opferten, um bei dem Großereignis zu helfen. Nachdenklichere Töne stimmte der stellvertretende Vorsitzende und Festwirt Uwe Kammerer an: Aufgrund eines von der Bundesregierung erlassenen Gesetztes habe man sich zur Krisensitzung getroffen. „Die fordern von uns ein digitales Kassensystem und in bestimmten Bereichen haftet der Kassierer des Vereins mit seinem privaten Vermögen, wenn vom Finanzamt Mängel festgestellt werden“, so Kammerer. Wenn auch nur ein winziger Fehler unterlaufe, bringe das ein hohes Risiko für Kassiererin Petra Schuler mit sich. „Normalerweise müssten wir sagen, wir hören mit dem Volksfest auf“, meinte er. „Die Auflagen, die uns gemacht werden, stehen in keinem Verhältnis mehr zu unserer ehrenamtlichen Tätigkeit“, informierte Kammerer. Dennoch habe man sich entschlossen, das Volksfest weiterzuführen. „Bei dem kleinsten Zwischenfall ist aber Schluss“, ärgerte er sich.

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Führungsgruppe hat sich bewährt



Die geehrten und beförderten Mitglieder der Feuerwehr Schonach blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück (von links): Christoph Faller, Kreisbrandmeister Florian Vetter, Robin Hansmann, Patrik Günter, Bürgermeister Jörg Frey, Uwe Kammerer, Heiko Duffner, Georg Schilli, Adrian Schwer, Mario Steblaj, Claudius Hansmann, Markus Dieterle, Julian Schwer, Michael Schmidt, Michael Kienzler, stellvertretender Kommandant Matthias Fehrenbach sowie Kommandant Dirk Schuler. Foto: Nage Foto: Schwarzwälder-Bote

Auf ein ereignis- und einsatzreiches Jahr blickt die Feuerwehr Schonach zurück. Nach dem Rücktritt von Bernd Kaltenbach im Sommer begrüßte Dirk Schuler zum ersten Mal als neuer Kommandant seine Kameraden in der Hauptversammlung im Hotel Rebstock.

Schonach. Er blickte in seinem Bericht besonders auf die drei großen Dachstuhlbrände im vergangenen Jahr zurück.

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Die Diagnose Multiple Sklerose verändert sein ganzes Leben

Der erkrankte Marco Dorer aus Schonach hat seine Höhen und Tiefen jetzt in einem Buch verarbeitet.



Schonach – Ein harter Schlag war das für Marco Dorer im Jahr 2008. Der heute 34-jährige Schonacher hatte damals gerade sein Studium als Wirtschaftsingenieur, Fachrichtung Maschinenbau, in Konstanz abgeschlossen, als ihm die Ärzte eröffneten, dass er an Multipler Sklerose erkrankt sei. Eine Diagnose die sein ganzes Leben umwarf und ihn in eine tiefe Krise stürzte. Seinen Job verlor er, über 100 Bewerbungen liefen ins Leere.

Plötzlich hatte er eine massive finanzielle Krise, einige Todesfälle in der Familie und dazu noch eine schwere Krankheit. Das alles stürzte ihn in eine schwere Depression bis hin zur Suizid-Gefahr. Doch er kriegte irgendwie die Kurve. Was ihn damals vom letzten Ausweg abhielt, vermag er heute nicht mehr zu sagen.

Auf jeden Fall rappelte er sich auf und fasste den Entschluss, nach Südamerika zu reisen. Knapp zwölf Monate lang war er ganz alleine rund 12 000 Kilometer zu Fuß und mit dem Bus unterwegs, erlebte zahlreiche Abenteuer und kann von vielen schönen Erlebnissen berichten. Unter anderem bereiste er Brasilien, Uruguay, Argentinien, Ecuador und Kolumbien. Er lernte während der Zeit unterwegs auch Spanisch.

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Herbsthauptprobe: Verpuffung bei Reinigungsarbeiten

Die Feuerwehr hatte am Samstag ihre Jahreshauptprobe angesetzt. Übungsobjekt war die Holzwarenfabrik Paul Kienzler in der Ochsenmatte.



Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich folgende Situation dar: Bei Reinigungsarbeiten an der Heizung entsteht eine Verpuffung, die zu einem Brand mit großer Rauchentwicklung führt. Der Eigentümer steht im Eingangsbereich und berichtet der Feuerwehr, dass sich zwei Heizungsmonteure im Keller befinden sowie noch mehrere Mitarbeiter im restlichen Gebäude.

Ein zu Besuch weilender Vertreter wird ebenfalls vermisst. Dieser wurde bei der Erkundung durch den Gruppenführer verletzt im Bachbett liegend gefunden.

Der Brand greift derweil rasch um sich und breitet sich über den ­Eingangsbereich auf das Dach aus.

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