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13.06.2017 - Überlandhilfe Gebäudebrand


Einsatznummer: 7/2017
Wann: 13.06.2017 - 14:38
Wo: Oberhippensbachhof - Niederwasser
Eingesetzte Fahrzeuge: ELW 1, LF 16/12, TLF 3000, LF 8, SW 1000



Zeitungsartikel Südkurier Online:

Großeinsatz der Feuerwehr: 300 Jahre alter Hof brennt nieder - Südkurier Online


Der Brandschaden wird auf rund 350.000 Euro geschätzt, Menschen und Tiere kamen zum Glück nicht zu Schaden. 80 Einsatzkräfte aus der Region waren vor Ort.

Eingebettet in eine idyllische Schwarzwaldlandschaft lag der Oberhippensbachhof, der jetzt niederbrannte. Die einst schöne Fassade liegt in Schutt und Asche. Bilder: Roland Sprich

Ein Raub der Flammen wurde am Dienstagnachmittag der 300 Jahre alte Oberhippensbachhof in Hornberg-Niederwasser. 80 Einsatzkräfte der Region bekämpften das Feuer.

Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Weshalb es zu dem Brand kam, ist bislang unklar. Der entstandene Schaden wird auf rund 350.000 Euro geschätzt.

Dichte Rauchschwaden

Gegen 14.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Niederwasser zu einem Dachstuhlbrand im Oberhippensbach alarmiert. Wie Abteilungskommandant Martin Huber schildert, „haben wir bereits auf der Anfahrt dichte Rauchschwaden aufsteigen sehen und daher sofort weitere Einsatzkräfte nachalarmiert“.

In der Folge rückten die Feuerwehren aus Hausach, Triberg und Schonach sowie die Werkfeuerwehr der Firma Duravit und die Führungsgruppe C Kinzigtal an den Brandort aus.


Die Führungskräfte besprechen vor Ort die Lage.

Zudem eilten auch der Kreisbrandmeister des Ortenaukreises und der stellvertretende Kreisbrandmeister des Schwarzwald-Baar-Kreises an die Einsatzstelle. Weitere Einsatzkräfte aus der Region, darunter die Feuerwehr aus Schönwald, hielten sich bereit.

Beim Eintreffen der Hilfskräfte stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Die Feuerwehrkräfte konzentrierten sich in erster Linie auf den Erhalt umliegender Gebäude. Ein Glück dabei war, dass der Wind günstig stand und die Flammen nicht in Richtung der Gebäude trieb.

Wasserversorgung gesichert

Die Wasserversorgung, die in Außenbereichen mitunter problematisch sein kann, war laut Abteilungskommandant Huber jederzeit gesichert. „Uns standen zwei Löschteiche zur Verfügung.“ Dennoch konnten die rund 80 Einsatzkräfte nicht verhindern, dass das Gebäude, das noch bewirtschaftet wurde, und in dem vorwiegend landwirtschaftliche Geräte gelagert wurden, innerhalb einer Stunde vollständig niederbrannte. Die angrenzenden Gebäude, darunter zwei als Ferienhäuschen genutzte Objekte und ein Geflügelstall, konnten die Wehren jedoch vor einem Übergreifen der Flammen schützen.


Auch dieses Fahrzeug wird durch die Hitze vollständig zerstört.

Die Anfahrt war für die Einsatzkräfte teilweise beschwerlich, da auf einem der schmalen Zufahrtswege ein Holzlaster stand, dessen Fahrer Baumstämme auflud. Erst auf Zuruf der Feuerwehr unterbrach der Fahrer seine Arbeit und ließ die Feuerwehr passieren. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren auch das Rote Kreuz, das sich um die Bewohner des Oberhippensbachhofs kümmerte.


(C) Südkurier Online

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